DO + Intoleranz
Professionelle Probenentnahme vor Ort in der Apotheke
Einfache Kapillarblutentnahme innerhalb von 2 Minuten
Auswertung durch medizinisches Facharztlabor
Labor-Ergebnisse als PDF oder online
Diaminoxidase (DAO) ist ein Enzym, das für den Abbau von Histamin verantwortlich ist. Der Laborwert misst die DAO-Aktivität im Blut und dient der Beurteilung von Histaminintoleranz.
Ein DAO-Test wird empfohlen für: • Personen mit Verdacht auf Histaminintoleranz (z. B. Symptome nach histaminreicher Nahrung) • Menschen mit unklaren Beschwerden wie Hautrötungen, Kopfschmerzen oder Verdauungsproblemen • Patienten mit allergieähnlichen Symptomen, bei denen Allergietests unauffällig sind • Diagnose von chronischen Magen-Darm-Erkrankungen, die die DAO-Produktion beeinträchtigen könnten
Der Test dient der Diagnose von Histaminintoleranz, bei der eine verminderte DAOAktivität zu einer unzureichenden Histaminverarbeitung führt.
Ein niedriger DAO-Wert weist auf eine reduzierte Fähigkeit hin, Histamin abzubauen, was Symptome wie: • Hautrötungen, Nesselsucht • Kopfschmerzen oder Migräne • Übelkeit, Blähungen oder Durchfall verursachen kann. Ein normaler oder hoher DAO-Wert schließt eine Histaminintoleranz nicht vollständig aus, da auch andere Faktoren beteiligt sein können.
Die Testung kann jederzeit am Tag durchgeführt werden, sollte aber erfolgen, wenn Beschwerden nach dem Verzehr histaminreicher Lebensmittel auftreten. Es wird empfohlen, 24 Stunden vor der Blutentnahme histaminreiche Lebensmittel (wie reifer Käse, geräucherter Fisch, Rotwein, Sauerkraut) zu vermeiden.
• Histaminintoleranz ist oft dosisabhängig; daher kann der Zusammenhang zwischen DAO-Wert und Symptomen variieren. • Chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Zöliakie können die DAOAktivität reduzieren. • Nahrungsergänzungsmittel mit DAO können bei nachgewiesenem Mangel helfen, die Symptome zu lindern.
IgG ist der am häufigsten vorkommende Antikörper im Blut und in der Gewebeflüssigkeit. Es spielt eine zentrale Rolle in der Immunantwort, indem es Krankheitserreger neutralisiert und das Immungedächtnis bildet. Der Laborwert misst die Konzentration von IgG im Blut und gibt Hinweise auf den Immunstatus und chronische Infektionen.
Ein IgG-Test wird empfohlen für: • Menschen mit wiederkehrenden Infektionen (z. B. Atemwegsinfektionen, Sinusitis) • Patienten mit Verdacht auf Immundefekte • Überwachung von Impfantworten oder Immuntherapien • Diagnose von Autoimmunerkrankungen oder chronischen Infektionen • Patienten mit Verdacht auf chronische Entzündungen oder Infektionskrankheiten (z. B. Toxoplasmose)
Der Test dient der Diagnose von Immundefekten, Autoimmunerkrankungen und chronischen Infektionen. Er wird auch verwendet, um den Immunstatus nach einer Impfung zu beurteilen.
Ein erhöhter IgG-Wert weist häufig auf: • Chronische Infektionen (z. B. Hepatitis, Tuberkulose) • Autoimmunerkrankungen wie Lupus oder rheumatoide Arthritis • Chronische Entzündungen Ein niedriger IgG-Wert kann durch: • Primäre oder sekundäre Immundefekte • Chronische Erkrankungen wie nephrotisches Syndrom oder Verlust über die Niere Symptome bei abnormalen IgG-Werten können sein: • Häufige oder schwere Infektionen • Anhaltende Müdigkeit bei chronischen Entzündungen
Die Testung kann unabhängig von der Tageszeit durchgeführt werden. Eine serielle Messung ist hilfreich, um Veränderungen des Immunstatus zu überwachen.
• IgG ist in vier Subklassen unterteilt (IgG1 bis IgG4), die spezifische Funktionen erfüllen. Abweichungen in den Subklassen können genauere Diagnosen ermöglichen. • Ein Mangel an IgG kann durch genetische Defekte oder bestimmte Medikamente verursacht werden. • Chronisch erhöhte IgG-Werte können bei chronischen Infektionen oder bestimmten Krebserkrankungen (z. B. Myelom) auftreten.